Giftige Backlinks

Google nennt als drei große Rankingfaktoren Content, Rank Brain und Backlinks. Backlinks gelten also nach wie vor als sehr wichtig für den Erfolg einer Website.

Dabei sind allerdings nur glaubwürdige Links entscheidend für das gute Ranking. Aber was sind glaubwürdige Verlinkungen? Links zu Kunden, Partnern, Dienstleistern, Branchenverbänden oder Zertifizierungsorganisationen sind genauso glaubwürdig wie eigene Veröffentlichungen, Referenzen und Fallstudien, Messeauftritte und Vorträge sowie die Teilnahme an Kongressen und Workshops. Ebenso wichtig können Erwähnungen auf starken Seiten ohne Verlinkung sein, denn Google erkennt diese. Das Branding wird dadurch gestärkt.

Grundsätzlich muss eine Verlinkung natürlich wirken und themenrelevant ins Umfeld passen. Wenn dann noch Besucher über die Verlinkung auf die Website kommen und den dort vorfindenden Inhalt mit einer hohen Verweildauer honorieren und sogar noch eine Conversion ausführen, dann ist der Link als wertvoll zu betrachten, egal ob follow oder nofollow.

So wie gute Backlinks für Besucher und Rankingverbesserungen führen können, so können giftige Backlinks einer Website schaden und zu Rankingverlusten bis hin zur De-Indexierung bei Google führen.

Daher sollten giftige Verlinkungen auf die eigenen Website regelmäßig analysiert werden, z.B. mit Tools wie den LinkResearchTools von Cemper. Findet man giftige Backlinks auf die eigene Website, sollten diese so schnell wie möglich abgebaut werden, indem der Webmaster angeschrieben und um Entfernung gebeten wird. Nicht immer ist aber diese Vorgehensweise von Erfolg gekrönt, so dass die entsprechenden Links dann per Disavow-Tool bei Google entwertet und für ungültig erklärt werden können.

 

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2017-05-03T13:58:19+00:00